Der offizielle Releasetermin für Starcraft 2 steht zwar noch nicht genau fest, jedoch ließ Mike Morhaime, CEO von Blizzard, anlässlich der E3 in Los Angeles verlauten, dass die Veröffentlichung des Echtzeitstrategie-Spiels für Ende 2009 anvisiert ist.
Starcraft 2: Wings of Liberty soll noch 2009 in den Handel gelangen: Falls die Entwickler aus dem Hause Blizzard mit der Qualität von Starcraft 2 zufrieden sind, dürfte einem Release des Strategiespiels in diesem Jahr nichts mehr im Wege stehen. Das gab nun Mike Morhaime in einem kurzen Statement bekannt. Auch zum bevorstehenden Starcraft 2-Betatest äußerte man sich. Nach aktuellen Planungen soll im Sommer 2009 die von den wartenden Fans lang ersehnte Closed-Betaphase starten, zu der Sie sich bereits anmelden können. Einen genauen Termin nannte man jedoch nicht. Wir halten Sie diesbezüglich natürlich auf dem Laufenden. Damit Sie bereits im Vorfeld wissen, was Sie mit Starcraft 2 erwartet, werfen Sie einen Blick in unsere Galerie. Dort bekommen Sie neben einigen frischen Screenshots auch rund 100 der bisher erschienenen Bilder aus dem verheißungsvollen Echtzeitstrategie-Titel zu Gesicht. Nähere Informationen und Details zum Spielgeschehen von Starcraft 2: Wings of Liberty erfahren Sie in unserem Special. In dem erwarten Sie Infos zur Grafik, zum Gameplay, zu den Features sowie dem Einzelspieler-Modus von Starcraft 2.
Im Oktober 2008 kündigte die noch junge Spieleschmiede Riot Games ihren ersten eigenen Spieletitel an: League of Legends. Basierend auf dem Spielprinzip von DotA, soll ein völlig eigenständiges Spiel entwickelt werden, das die Vorzüge von DotA weiterführt und auf ein neues Level hebt. Willi 'rattle' Bach beleuchtet als passionierter DotA-Spieler die Pläne des Entwicklerteams und vergleicht es mit dem Vorbild, der berühmten WC3-Modifikation.
Endlich Demonstration in Karlsruhe gegen IFNG-Verbote
Am 5. Juni soll in Karlsruhe eine Demonstration stattfinden, die sich gegen die Willkür der Politik gegenüber Computerspielern richtet. Anlass dafür ist die kürzliche Absage des Intel Friday Night Games in Karlsruhe, welches bereits das dritte IFNG ist, das in dieser EPS-Saison abgesagt werden musste. Dass der Demonstrationstermin der eigentliche IFNG-Termin gewesen wäre, soll als Symbol dienen
Heute sollen um 17 Uhr im Schlossgarten in Karlruhe die ersten Planungen für die Demonstration über die Bühne gehen. Im kleinen Kreis sollen erste Ideen gesammelt und Planungssicherheit erlangt werden. Organisator ist eine Privatperson, die unter anderem den Blog killerspielschublade.blog.de betreibt.
Bevor die Demonstration stattfinden kann, muss sie jedoch noch bei der Stadt angemeldet und daraufhin genehmigt werden. Als Teilnehmer spricht der Organisator vor allem "Gamer, Jugendliche, Interessierte, Aufgebrachte und Leute die es einfach nicht aushalten, dieses populistisch emotional getriebene Agieren der Politik" an.
Dass man seine Freizeit nicht mehr nach eigenen Bedürfnissen gestalten könne und wehrlos der Willkür der Politiker ausgesetzt sei, wäre ein nicht mehr auszuhaltender Zustand, auf den aufmerksam gemacht werden müssen. Durch den Generationskonflikt fehle es vielen älteren Personen an Verständnis für die junge Generation, hierauf möchte man mit der Demonstration hinweisen.
CDU und ESL äußern sich zur Absage der Intel Friday Night Game in Karlsruhe.
Vor wenigen Stunden gab Turtle Entertainment bekannt, das für den 5. Juni geplante IFNG in Karslruhe abzusagen. Damit kam man einer Entscheidung des Gemeinderates zuvor, der in einer Sondersitzung um 15:30 Uhr endgültig über die Austragung des Events entscheiden wollte.
Heinz Fenrich (CDU) bedauerte in einer Pressemitteilung die Absage, trägt diese Entscheidung aufgrund der polarisierten Stimmungslage in der Bevölkerung mit. Gleichzeitig untermauerte das Stadtoberhaupt die Planung der Informationsoffensive: Sie solle wie vorgesehen mit einem Termin nach den Kommunalwahlen am 7. Juni fortgeführt werden. Außerdem suche man in Abstimmung mit der Bundeszentrale für politische Bildung Möglichkeiten, die mit dem IFNG entfallende Eltern-LAN in Eigenregie stattfinden zu lassen. Turtle Entertainment habe dabei seine logistische Unterstützung zugesagt, so Fenrich weiter.
Indes zeigte sich die Fraktionsvorsitzende der Karlsruher CDU, Gabriele Luczak-Schwarz, erfreut über die Absage. Ihr Fraktion freue sich, dass ihre Forderungen doch noch umgesetzt werden konnten, so die Fraktions-Chefin zufrieden. Ausschließlich auf ihre Fraktion sei die Absage zurückzuführen, wird sie auf golem.de stolz zitiert. Und Luczak-Schwarz weiter: "Zudem wird sich die CDU weiter dafür einsetzen, dass die rechtlichen Grundlagen für ein Verbot von Killerspielen und Veranstaltungen, bei denen solche Spiele angeboten werden, geschaffen werden." Ähnlich negativ hatte sich die Karlsruher CDU bereits vor zwei Wochen in einer Pressemitteilung geäußert.